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Kräuteröle - ein perfektes Weihnachtsgeschenk

Kräuteröl © Shutterstock
Ob für Salate, Pizza oder zum Backen: Öle kann man selber machen. Wir haben Rezepte für dich ...

Am einfachsten zu verarbeiten sind dabei getrocknete Kräuter. Sie sehen in der Flasche zwar nicht ganz so schön aus wie frische (und in der Flache eingelegte) Kräuter, sorgen aber für einen besseren Geschmack. Getrocknete Kräuter und Pflanzenöle bekommst du in jedem Supermarkt.

Die Zubereitung ist einfach:

  • Die Kräuter werden in Öl eingelegt und ungefähr 14 Tage lang im Hellen (nicht in der Sonne) stehengelassen. Nach dieser Zeit hat das Öl das Aroma der Gewürze angenommen.

  • Bei frischen Kräutern solltest du darauf achten, dass sie ganz mit Öl bedeckt sind – sonst können sie leicht schimmeln.

  • Nach zwei Wochen Wartezeit kannst du die Kräuter mit einem Sieb abfiltern – am besten, du gießt das Öl in ein paar schöne, kleine Flaschen.

  • Ab nun sollte es möglichst kühl und dunkel, aber nicht im Kühlschrank gelagert werden.

 

Ein paar Rezepte findest du hier:

Salatkräuteröl

Du brauchst:

  • 20 g Kerbelkraut
  • 20 g Schnittlauch
  • 20 g Ziebeln
  • 10 g Dillspitzen
  • 10 g Basilikumblätter
  • 10 g Liebstöckelblätter
  • 10 g weiße Pfefferkörner, zerstoßen
  • eventuell 1 Konblauchzehe
  • 1 Liter Öl

Dieses Öl eignet sich für alle Blattsalate und Kartoffelsalat.
Das Rezept bezieht sich auf getrocknete Kräuter. Du kannst aber auch frische verwenden. Dazu werden alle Zutaten klein geschnitten, damit sich die Aromen schnell entfalten. Die Knoblauchzehe kannst du je nach Gusto auch weglassen.

 

Vier-Pfeffer-Würzöl

Du brauchst:

  • 40 g weiße Pfefferkörner
  • 40 g schwarze Pfefferkörner
  • 40 g rote/rosa Pfefferkörner
  • 40 g grüne Pfefferkörner
  • 1 Liter Olivenöl

Alle Pfeffersorten werden mit einem Mörser grob angestoßen, in eine Flasche gegeben und mit Öl aufgegossen. Das fertige Öl kann zu allen Gerichten gegeben werden, die eine zusätzliche sanfte Schärfe vertragen.

 

Pizzaöl (Mediterranes Kräuteröl)

Du brauchst:

  • 30 g Thymianblätter
  • 30 g Rosmarinblätter
  • 30 g Oregano
  • 10 Pimentfrüchte
  • 5 g Chili- oder Paprikaschoten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Liter Olivenöl

Bei der Verarbeiung von frischen Chilischoten ist es sinnvoll, Gummihandschuhe zu tragen, da scharfe Chilischoten das schleimhautreizende Capsaicin enthalten. Die in diesem Rezept verwendete Knoblauchzehe kann man auch kurz in einer Pfanne ohne fett anrösten – das gibt dem Öl zusätzliches Aroma. Die Zweige von Thymian und Rosmarin kannst du auch, wenn du die Kräuter im Ganzen gekauft hast, in der fertigen Flasche einlegen.

Zimtöl

Du brauchst:

  • 20 g Kardamomkapseln
  • 20 g Gewürznelken
  • 4 Zimtstangen
  • 1 Liter Erdnussöl

Erdnussöl ist leider teurer als gängige Ölsorten – dafür hast du mit einem Zimtöl ein ganz besonders ungewöhnliches Geschenk. Die Zimtstangen im Öl sehen außerdem gut aus. Zimtöl kann man beim Backen, für die Zubereitung von Waffeln, Palatschinken oder für Früchte und Gemüse im Teigmantel verwenden.

 

Basilikum-Lorbeer-Öl

Du brauchst:

  • 6 Stängel frischer Basilikum
  • 12 Lorbeerblätter, getrocknet
  • 4 Knoblauchzehen, geröstet
  • 1 Liter Olivenöl

Bei dieser Rezeptur werden frische und getrocknete Kräuter gemischt. Die Basilikumstängel werden vorsichtig abgewaschen und gründlich trocken getupft. Die Knoblauchzehen in der Pfanne ohne Fett kurz anrösten und zusammen mit den ganzen, leicht angerissenen Lorbeerblättern in eine Flasche geben und mit Olivenöl aufgießen. Nach 14 Tagen Ruhezeit kannst du ein delikates Kräuteröl probieren, das nicht nur zu Tomaten und Mozzarellakäse lecker schmeckt.

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