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Allergisch gegen Hund und Katz?

Katze1 © Joaquim Alves Gaspar
Tränende Augen, Dauerschnupfen, Atemnot und Asthma haben oft tierische Ursachen.
Für alle, die unter diesen Erscheinungen leiden, seit Hund, Katze oder Meerschweinchen im Haus sind, besteht Grund zur Beunruhigung: Jedem/er zehnten Österreicher/in bleibt die Freundschaft mit Vierbeinern verwehrt, weil er/sie an einer "Katzen-" bzw. "Tierhaarallergie" leidet.
Sie ist weit verbreitet, und die Zahl jener, denen in der Nähe von Haustieren die Luft wegbleibt, nimmt nach wie vor weiter zu.

Der Name der lästigen Überempfindlichkeit gegen Tiere ist allerdings irreführend. Der Abwehrkampf des Körpers richtet sich nicht gegen die Miezen und auch nicht gegen die Haare der Kätzchen, Hunde und Meerschweinchen. Der Körper reagiert allergisch auf Hautschuppen oder andere Stoffe, die an den Haaren der Tiere haften, wie Speichel, Kot oder Urin.

Wissenschafter und Ärzte wissen noch nicht genau, wo die Ursachen für die Überempfindlichkeit überhaupt liegen. Die Sache ist oft noch komplizierter, weil die Betroffenen meist nicht nur gegen Tierhaare, sondern gleichzeitig gegen Pollen (Heuschnupfen) oder bestimmte Nahrungsmittel allergisch sind. Die Kombinationen der verschiedensten Stoffe, auf die der menschliche Körper allergisch reagiert, sind beliebig und machen den Medizinern die Suche nach den Ursachen auch nicht gerade leicht.

Höchstwahrscheinlich dürfte die Umweltverschmutzung eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Allergien spielen - weil die ständige Schadstoffbelastung das Immunsystem, das den Körper vor Krankheiten schützt, andauernd attackiert. Einige Forscher glauben, dass das Immunsystem durch zunehmende Sauberkeit und Hygiene zu wenig zu tun hat und sich deshalb auf harmlose Tierhaare stürzt.

Wer die beschriebenen Anzeichen an sich feststellt, sollte vom Arzt untersuchen lassen, wogegen er allergisch ist. Sind es tatsächlich die Haustier-Haare, muss der vierbeinige Freund wieder weg ...

Mehr Infos zu diesem Thema:

www.netdoktor.de

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