Überleben im Eis
Dichtes Fell und viel Fett: Wie die Eisbären die Kälte überstehen.
Der Eisbär ist eines der größten Raubtiere der Erde. Die Männchen können über 2,5 Meter lang werden und mehr als 800 Kilogramm wiegen. Wenn sich so ein Koloss auf den Hinterbeinen aufrichtet, ist er weit über drei Meter groß.
Die Größe der Eisbären hat mit ihrem Lebensraum zu tun. Große Tiere verlieren weniger Wärme, weil ihre Körperoberfläche im Verhältnis zum Volumen relativ gesehen kleiner ist. Deshalb sind Tiere der kalten Regionen oft größer als Verwandte in wärmeren Gegenden.
Das sehr dichte Fell schützt den Polarbären vor der Kälte. Sogar die Fußsohlen sind behaart. Seine Haare sind hohl, dadurch gelangen die Sonnenstrahlen durch das Fell und erwärmen die schwarze Haut.
Fett gegen Kälte
Was die Eisbären bei Temperaturen von bis zu -50° überleben lässt, ist Fett. Sie haben eine besonders dicke Fettschicht unter der Haut, die sie sogar beim stundenlangen Schwimmen im eisigen Wasser warm hält. Eisbären haben übrigens Schwimmhäute zwischen den Zehen.
Besonders nahrhaft ist die Muttermilch der Eisbärin. Sie enthält fast 50% Fett und sorgt dafür, dass die winzigen Bärenbabys schnell zunehmen. Zum Vergleich: Kuhmilch enthält 3,5 % Fett.
Im Herbst zieht sich die Bärin in eine Schneehöhle zurück und bringt dort ein bis zwei Junge zur Welt. Bei der Geburt sind sie nackt und wiegen nur 600 Gramm. Es dauert ein paar Monate, bis sie 15 Kilogramm wiegen und mit ihrer Mutter das Winterquartier verlassen. Während des Winters geht die Bärin nicht auf die Jagd und lebt nur von ihren Fettreserven.
Jäger auf dem Eis
Polarbären ernähren sich fast nur von Fleisch, genauer gesagt von Robben. Bei den Eisbären ist der Sommer die Zeit, in der sie fasten müssen. Wenn die großen Eisflächen im Nordpolarmeer geschmolzen sind, kommen sie kaum an ihre Beute heran. Eisbären lauern oft stundenlang vor einem Luftloch im Eis, durch das die Robbe zum Atmen auftaucht.
Pirschen sie sich auf dem Land an oder überraschen sie die Robben schwimmend, haben die Eisbären weniger Jagdglück. Deshalb befürchten Forscher auch, dass die Polarbären die nächsten 100 Jahre nicht überleben werden.
Wenn nämlich durch die Klimaerwärmung die Eisflächen an den Polen kleiner werden, sind auch ihre Wanderungen vom Sommer- zum Winterjagdrevier nicht mehr möglich.
Lebensraum: nördliche Polar- region
Größe: bis 2,5 Meter Länge, bis 800 kg schwer, Weibchen sind kleiner und halb so schwer
Nahrung: fast nur Robben
Feinde: keine
Bedrohung: Klimaerwärmung
Die Größe der Eisbären hat mit ihrem Lebensraum zu tun. Große Tiere verlieren weniger Wärme, weil ihre Körperoberfläche im Verhältnis zum Volumen relativ gesehen kleiner ist. Deshalb sind Tiere der kalten Regionen oft größer als Verwandte in wärmeren Gegenden.
Das sehr dichte Fell schützt den Polarbären vor der Kälte. Sogar die Fußsohlen sind behaart. Seine Haare sind hohl, dadurch gelangen die Sonnenstrahlen durch das Fell und erwärmen die schwarze Haut.
Fett gegen Kälte
Was die Eisbären bei Temperaturen von bis zu -50° überleben lässt, ist Fett. Sie haben eine besonders dicke Fettschicht unter der Haut, die sie sogar beim stundenlangen Schwimmen im eisigen Wasser warm hält. Eisbären haben übrigens Schwimmhäute zwischen den Zehen.
Besonders nahrhaft ist die Muttermilch der Eisbärin. Sie enthält fast 50% Fett und sorgt dafür, dass die winzigen Bärenbabys schnell zunehmen. Zum Vergleich: Kuhmilch enthält 3,5 % Fett.
Im Herbst zieht sich die Bärin in eine Schneehöhle zurück und bringt dort ein bis zwei Junge zur Welt. Bei der Geburt sind sie nackt und wiegen nur 600 Gramm. Es dauert ein paar Monate, bis sie 15 Kilogramm wiegen und mit ihrer Mutter das Winterquartier verlassen. Während des Winters geht die Bärin nicht auf die Jagd und lebt nur von ihren Fettreserven.
Jäger auf dem Eis
Polarbären ernähren sich fast nur von Fleisch, genauer gesagt von Robben. Bei den Eisbären ist der Sommer die Zeit, in der sie fasten müssen. Wenn die großen Eisflächen im Nordpolarmeer geschmolzen sind, kommen sie kaum an ihre Beute heran. Eisbären lauern oft stundenlang vor einem Luftloch im Eis, durch das die Robbe zum Atmen auftaucht.
Pirschen sie sich auf dem Land an oder überraschen sie die Robben schwimmend, haben die Eisbären weniger Jagdglück. Deshalb befürchten Forscher auch, dass die Polarbären die nächsten 100 Jahre nicht überleben werden.
Wenn nämlich durch die Klimaerwärmung die Eisflächen an den Polen kleiner werden, sind auch ihre Wanderungen vom Sommer- zum Winterjagdrevier nicht mehr möglich.
Eisbär
Artenzahl: 1 ArtLebensraum: nördliche Polar- region
Größe: bis 2,5 Meter Länge, bis 800 kg schwer, Weibchen sind kleiner und halb so schwer
Nahrung: fast nur Robben
Feinde: keine
Bedrohung: Klimaerwärmung
